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Sehenswürdigkeiten in Marokko / Teil 2
(siehe auch unsere Foto- und Videogalerie)
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Hochhäuser und Ruinen, Bettenburgen und Fischerboote - Agadir ist eine Stadt der Gegensätze, ein Stück modernes Marokko. Sonnenverwöhnt, mit kilometerlangem Atlantikstrand boomt die südmarokkanische Hafenstadt als Tourismuszentrum, während auf dem Souk el Had der alltägliche Handel von Datteln, Pantoffeln und Handys weitergeht.
Agadir ist kein Märchen aus 1001 Nacht, sondern ein Stück modernes Marokko. Es ist eine Hafenstadt, von der aus Zitrusfrüchte, Bananen, Tomaten und Rosen nach Europa exportiert werden, eine Großstadt, die auf über 1 Mio. Einwohner angewachsen ist und vor allem ein boomendes Tourismuszentrum.

Der Antiatlas erstreckt sich von der Atlantikküste bei Agadir in Richtung Nordost bis auf die Höhe von Ouarzazate und weiter östlich bis an das Tafilalt. Im Süden wird er von der Sahara begrenzt. Östliche Ausläufer des Antiatlas sind das Djebel Sarhro-Gebirge und dessen Vorgebirge, die sich streckenweise dem Hohen Atlas annähern und nur durch enge Täler von ihm getrennt sind. Die Berggipfel des Antiatlas erreichen Höhen von 2.500 m bis 2.700 m, gegenüber einer Plateauhöhe von ca. 1.700 bis 1.800 m bzw. der Saharahöhe von rund 700 m südlich des Anti-Atlas. Traditionell wird der Anti-Atlas von den Chleuh-Berbern bewohnt. Ihr Zentrum ist die Stadt Tafraoute.

Marrakech, die "Perle des Südens" ist eine pulsierende orientalische Metropole, die auf jeden Besucher eine unwiderstehliche Faszination ausübt. Die viertgrößte Stadt des Landes liegt, umgeben von Palmenhainen, auf 450 m Höhe in der fruchtbaren Haouz-Ebene. Die große Metropole Südmarokkos fasziniert besonders im Frühjahr, wenn die schneebedeckten Gipfel des etwa 60 km entfernten Hohen Atlas zum Greifen nah erscheinen. Bedeutende Monumente aus der Blütezeit der Stadt sowie die ausgedehntesten Souks des Landes machen Marrakech zu der interessantesten Königsstadt.
Wahrzeichen ist die Koutoubija-Moschee mit dem 69 Meter hohen Minarett. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen u.a. die Medresa Ibn Jussuf, die Grabstätten der Saaditen, die Ruine des Badi-Palastes, der Königs- und der Bahia-Palast, die Ménara-Gärten, der Jardin Majorelle, sowie der Djemaa-el-Fna, der bekannteste Platz Afrikas, der allabendlich bevölkert wird von einer Unzahl an Musikern, Gauklern, Artisten aller Art, Verkaufsständen und Imbißbuden. Die Altstadt wurde 1985 zusammen mit den Agdal-Gärten und den Menaragärten zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Der Hohe Atlas erhebt sich vom Westen an der Atlantikküste in östliche Richtung bis vor die marokkanisch-algerische Grenze. Zum Atlantik wie südwestlich zur Sous-Ebene hin fällt er steil ab und bildet einen eindrucksvollen Kontrast zur Küste bzw. dem Antiatlas. Er ist die west-östlich verlaufende Wetterscheide Marokkos gegen die saharischen Klimaeinflüsse, die besonders im Sommer stark abgemildert werden. Der höchste Gipfel, der Toubkal, erreicht über 4.100 m. In den Hochlagen fällt regelmäßig Schnee, der bis in das Frühjahr hinein liegen bleibt.

Aït-Ben-Haddou ist ein befestigtes Dorf am Fuße des Hohen Atlas im Süd-Osten Marokkos. Das Dorf besteht aus mehreren ineinander verschachtelten Kasbahs (in traditioneller Lehmbauweise errichtete Wohnburgen), die eng aneinander gedrängt an einem Hang kleben.
Der wohl eindrucksvollste Ksar Marokkos war in den letzten Jahrzehnten mehrfach Kulisse für historische Filme, wie z.B. "Lawrence von Arabien" und “Sodom und Gomorrha”. Heute ist die Filmkulisse stark vom Verfall bedroht, fast verwaist und von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Von Ouarzazate aus Richtung Süden beginnt die südliche Strasse der Kasbahs in das 200 km lange Tal des Drâa. Besonders sehenswert im Drâa-Tal sind die majestätischen Kasbahs sowie die sechs Oasen, die einen einzigen zusammenhängenden Dattelpalmenhain bilden. Bei Agdz, einem großen Oasendorf beginnt das grüne Band von sechs riesigen Palmenhainen, das sich bis zur Oase M'Hamid kurz vor der algerischen Grenze erstreckt. Im Drâa-Tal stehen über eine Million Dattelpalmen, welche rund zwei Drittel der von Marokko jährlich produzierten 82.000 Tonnen liefern.
Fortsetzung.....
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