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Sehenswürdigkeiten in Marokko / Teil 1
(siehe auch unsere Foto- und Videogalerie)
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Foto-Galerie
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Bei einem Land wie Marokko ist es außerordentlich schwierig, sich bei der Fülle der landschaftlichen Schönheiten und der interessanten historischen Objekte auf einige wenige Hinweise zu beschränken. Folglich kann die nachfolgende Aufzählung nur ein erster Überblick sein.

Eine kurze Fahrt mit der Fähre und man erreicht Tanger, das Tor zu Afrika. Der Legende nach hat Antäus, Sohn Neptuns und der Erdgöttin Gäa, die Stadt gegründet. Herkules spaltete an dieser Stelle die Erde und schuf so die Meerenge von Gibraltar, wo Mittelmeer und Atlantik ihre Gewässer vermischen. Vor allem in den 1950er und 1960er Jahren war Tanger ein "Mekka" von Schriftstellern der neu entstandenen Popliteratur. Die "Weiße Taube auf der Schulter Afrikas" lockt mit einer malerischen Medina und dem Flair einer Weltstadt. In Tanger gehören u.a. der Grand Socco und der Petit Socco zu den besonderen Sehenswürdigkeiten. Einen Besuch wert und etwas außerhalb von Tanger gelegen, sind außerdem das Cap Spartel und die Herkulesgrotten; dabei durchquert man - wenn man möchte - auch das sehenswerte Villenviertel von Tanger.

Einer der schönsten Orte in Marokko ist das kleine Fischerdörfchen Asilah. Sehr gepflegt, viele Blumen, die sehenswerten Gemälde der Künstler an den Fassaden, es macht einfach Spaß, hier zu bummeln. Das antike Asilah war in der Vergangenheit Schauplatz zahlreicher Aufstände. Eine Stadt ganz in Weiß, mit einem Hauch von Blau, die sich hinter ihren Befestigungen verbirgt, die sie heute nur mehr von den Unbilden des Ozeans schützen müssen. 1978 wurde in Asilah ein internationales Kulturfestival gegründet, das seitdem alljährlich im August stattfindet und zahlreiche Gäste anzieht.

An der Mündung des Oued Bou Regreg in den Atlantik liegen Rabat und Salé. Auf der südwestlichen Seite des Flusses breitet sich die Hauptstadt aus, die sich heute überwiegend als moderne Metropole präsentiert. Ein wenig in ihrem Schatten steht die Schwesterstadt Salé auf der anderen Seite des Flusses.
Das im 12. Jhdt. gegründete Rabat ist heute Landeshauptstadt und Residenz des Königs. Der Hassanturm ist das Wahrzeichen Rabats. Die Moschee und der Hassanturm wurden Ende des 12. Jhdt. von Yakoub el Mansour in Auftrag gegeben; es sollte die größte islamische Moschee entstehen. Die zum großen Teil fertigen Bauten wurden 1755 durch ein Erdbeben weitgehend zerstört. Am Rande der Ruinen entstand 1967 das Mausoleum von Mohammed V. Die Grabanlage besteht aus einer Moschee, einem Mausoleum und einer kleinen Gedenkstätte mit Bildern aus dem Leben des Königs.
In unmittelbarer Nachbarschaft zur Moschee El-Fahs erhebt sich der Königspalast, der allerdings nur von außen besichtigt werden darf. Der Kern des riesigen Komplexes stammt noch aus dem 18. Jhdt, die sichtbaren äußeren Gebäudeteile dagegen sind erst im 20. Jhdt. errichtet worden. Die reiche maurische Dekoration von Portalen und Torbögen bedient sich der Stilelemente marokkanischer Baugeschichte, die über Jahrhunderte weitgehend unverändert geblieben sind. Täglich ab 9 Uhr findet alle zwei Stunden vor dem Königspalast die Wachablösung statt.

Casablanca ist die größte Stadt des Landes und die drittgrößte Afrikas mit einem der größten Häfen des Kontinents. Casablanca ist eine moderne Großstadt mit wenigen alten Bauwerken und geringen marokkanischen Kulturelementen, geprägt aber vom französischen Kolonialismus - mit breiten Boulevards und französisch inspirierten Stadthäusern, ergänzt durch neue Hochhäuser und Gebäude in neuorientalischem Stil.
Die größte Attraktion Casablancas ist die Moschee Hassan II., die 1993 am Geburtstag des Propheten Mohammed eröffnet wurde - nach der Moschee von Mekka die größte Moschee der Welt; sie bietet über 100.000 Gläubigen Platz.

Essaouira liegt an der südmarokkanischen Atlantikküste und zählt mit seiner vollständig erhaltenen Medina und seinen beeindruckenden Festungsbauten zu den schönsten Orten am Atlantik. Die der Küste vorgelagerten Inseln waren vermutlich bereits in phönizischer Zeit besiedelt. Auf dem Festland legte 1506 der portugiesische König Manuel die Festung Mogador an. Die Holzprodukte aus Essaouira, kunstvolle Einlegearbeiten, werden im ganzen Land geschätzt. Außerdem ist Essaouira das Zentrum der Gnaoua-Musik; jährlich findet hier im Juni ein Festival statt.
Fortsetzung.....
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