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Rundreise für Geniesser in Marokko
Zubucherreise 17.03.2010 bis 27.03.2010 / Teil 2
(siehe auch unsere Foto- und Videogalerie)
Reiseverlauf
Lesen Sie bitte dazu auch die Informationen auf unserer Homepage bei Fragen & Antworten, Landesinfo, Reiseinfo und Sehenswürdigkeiten
01. Tag, Mittwoch 17.03.2010
Flug nach Casablanca - Ankunft in Casablanca - Treffpunkt im Hotel - Begrüssung durch unseren deutschsprachigen Guide, der Sie auf der ganzen Reise begleiten wird - Begrüssungsabendessen in einem Spezialitätenrestaurant in Casablanca - Übernachtung im Hotel in Casablanca
02. Tag, Donnerstag 18.03.2010
Stadtrundfahrt in Casablanca mit Außen- und Innenbesichtigung der Moschee - Transfer nach Rabat - halbtägige Besichtigung von Rabat mit Bus und deutschsprachigem Guide - Abendessen in einem Spezialitätenrestaurant in Rabat - Übernachtung im Hotel in Rabat
Casablanca ist die größte Stadt des Landes und die drittgrößte Afrikas mit einem der größten Häfen des Kontinents. Casablanca ist eine moderne Großstadt mit wenigen alten Bauwerken und geringen marokkanischen Kulturelementen, geprägt aber vom französischen Kolonialismus - mit breiten Boulevards und französisch inspirierten Stadthäusern, ergänzt durch neue Hochhäuser und Gebäude in neuorientalischem Stil.
Die größte Attraktion Casablancas ist die Moschee Hassan II., die 1993 am Geburtstag des Propheten Mohammed eröffnet wurde - nach der Moschee von Mekka die größte Moschee der Welt; sie bietet über 100.000 Gläubigen Platz.
An der Mündung des Oued Bou Regreg in den Atlantik liegen Rabat und Salé. Auf der südwestlichen Seite des Flusses breitet sich die Hauptstadt aus, die sich heute überwiegend als moderne Metropole präsentiert. Ein wenig in ihrem Schatten steht die Schwesterstadt Salé auf der anderen Seite des Flusses.
Das im 12. Jhdt. gegründete Rabat ist heute Landeshauptstadt und Residenz des Königs. Der Hassanturm ist das Wahrzeichen Rabats. Die Moschee und der Hassanturm wurden Ende des 12. Jhdt. von Yakoub el Mansour in Auftrag gegeben; es sollte die größte islamische Moschee entstehen. Die zum großen Teil fertigen Bauten wurden 1755 durch ein Erdbeben weitgehend zerstört. Am Rande der Ruinen entstand 1967 das Mausoleum von Mohammed V. Die Grabanlage besteht aus einer Moschee, einem Mausoleum und einer kleinen Gedenkstätte mit Bildern aus dem Leben des Königs.
In unmittelbarer Nachbarschaft zur Moschee El-Fahs erhebt sich der Königspalast, der allerdings nur von außen besichtigt werden darf. Der Kern des riesigen Komplexes stammt noch aus dem 18. Jhdt, die sichtbaren äußeren Gebäudeteile dagegen sind erst im 20. Jhdt. errichtet worden. Die reiche maurische Dekoration von Portalen und Torbögen bedient sich der Stilelemente marokkanischer Baugeschichte, die über Jahrhunderte weitgehend unverändert geblieben sind. Täglich ab 9 Uhr findet alle zwei Stunden vor dem Königspalast die Wachablösung statt.
03. Tag, Freitag 19.03.2010
Weiterreise über die Autobahn in die Königsstadt Meknès, einst Sitz des Herrschers Moulay Ismaïl - die Region Meknès ist das Zentrum des Oliven- und Weinanbaus - Besichtigung des größten Weingutes von Marokko mit Degustation - Abendessen und Übernachtung im Hotel in Meknès
Nach französischem Vorbild wurde im Jahre 1956 das Appellations-System AOG (Appellation d´Origine Garantie) eingeführt, das sehr streng kontrolliert wird. Das wichtigste und beste Anbaugebiet ist die Region Fès-Meknès in den nördlichen Ausläufern des Atlas-Gebirges. Pro Jahr werden bei Marokkos größtem Weinproduzenten mehr als 30 Millionen Flaschen abgefüllt. Mehr als 1.200 Mitarbeiter sind bei dem Weinhersteller tätig. Auf über 5.000 Hektar erstreckt sich die Rebfläche. Die Celliers de Meknès ist ein Unternehmen der Superlative. Es gibt computergesteuerte Kelter-, Kühl- und Abfüllanlagen, Edelstahltanks für Zehntausende Hektoliter Wein - und im Keller mehr als 2.000 Barriquefässer für die edelsten Gewächse des Château Roslane. Der beste Wein des Weinguts Celliers de Meknès ist mit Sicherheit der Château Roslane, eine Assemblage zu gleichen Teilen aus Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Merlot und je nach Jahrgang etwas Syrah. Der "Wine Spectator" zeichnete diesen Wein mit 94 Punkten aus.

